Laut der Nachrichtenagentur Kyodo teilte die japanische Wetterbehörde mit, dass der Ausbruch des Vulkans Otake auf der Insel Suwanose in der Präfektur Kagoshima am 14. Januar um 00:22 Uhr (Ortszeit) begann. Es gab weder unmittelbare Berichte über Opfer noch Evakuierungsbefehle.
Die japanische Wetterbehörde forderte die Anwohner jedoch auf, „gefährliche Gebiete nicht zu betreten“.
Ausbruch des Vulkans Otake 2020
Nach dem Ausbruch erhöhte die japanische Wetterbehörde die Vulkanalarmstufe um eine Stufe auf Stufe 3 auf einer Skala von 5. Stufe 3 bedeutet, dass Menschen sich dem Krater nicht nähern sollten.
Die Agentur warnte außerdem, dass in einem Umkreis von etwa zwei Kilometern um den Krater große Felsbrocken in die Luft geschleudert werden könnten.
Laut Kyodo hat die japanische Regierung im Büro von Premierminister Fumio Kishida ein Verbindungsbüro eingerichtet, um Informationen zu sammeln.
Japan liegt am Pazifischen Feuerring, einem Bogen intensiver seismischer und vulkanischer Aktivität, der sich bis nach Südostasien und über die Pazifikregion erstreckt.
Am 1. Januar verwüsteten ein Erdbeben der Stärke 7,6 und ein Tsunami die Halbinsel Noto in der Präfektur Ishikawa an der zentralen Westküste Japans. Bei der Katastrophe kamen mindestens 220 Menschen ums Leben.
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