Laut IGN kündigte Take-Two Interactive die Übernahme von Zynga für 2022 an, doch Xbox-Chef Phil Spencer gab kürzlich bekannt, dass Microsoft den Mobile-Gaming-Riesen schon früher kaufen wollte.
Beim jüngsten Gerichtsverfahren zwischen Microsoft und der FTC sprach Spencer über die Schwierigkeiten im Geschäft mit mobilen Spielen und enthüllte, dass Xbox „keine Strategie hat, um im mobilen Gaming erfolgreich zu sein.“ Er behauptete, dass Handyspieler nicht das Xbox-Erlebnis wollen und die Xbox-Community nicht darum bittet, ihr Konsolen-Erlebnis auf das Handy zu bringen.
Microsoft wollte einst Zynga besitzen
Spencer enthüllte insbesondere, dass Microsoft einst versuchte, Zynga zu übernehmen, um dieses Dilemma zu lösen, der Entwickler jedoch für 12,7 Milliarden Dollar von Take-Two übernommen wurde. Zu dieser Zeit war es die größte Übernahme eines Spieleunternehmens in der Geschichte. Microsofts Überlegungen, Zynga zu übernehmen, reichen bis ins Jahr 2010 zurück, als das Xbox-Geschäft von Don Mattrick geleitet wurde.
Spencer gab zu, dass Microsoft „ziemlich viel Zeit“ in die Vorbereitungen für den Zynga-Deal investiert habe. Doch es stellte sich heraus, dass die Ambitionen des Unternehmens noch größer waren: Es wollte einen riesigen Deal abschließen, um seine Mobilsparte zu stärken.
Dementsprechend verlagerte sich die Aufmerksamkeit von Microsoft im November 2021 allmählich auf Activision Blizzard, und dieser fast 70 Milliarden Dollar schwere Deal zwischen den beiden Unternehmen ist bis heute mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Spencer sagte außerdem, dass Activision dank bestehender Marken wie Candy Crush ein bedeutender Herausgeber mobiler Inhalte sei.
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