Das in Santa Clara im Bundesstaat Kalifornien ansässige Unternehmen erklärte, der neue Chip mit bis zu 192 Gigabyte internem Speicher werde im dritten Quartal auf den Markt kommen und drei Monate später mit der Massenproduktion beginnen.
Laut Lisa Su, CEO von AMD, könne das neue Produkt Technologieunternehmen dabei helfen, die Kosten bei der Bereitstellung ähnlicher Dienste wie ChatGPT auszugleichen.
„Je größer der Speicher, desto mehr kann das Chipmodell verarbeiten“, sagte Su. „Wir haben festgestellt, dass die Arbeitslast schneller abgewickelt wurde, und das machte den Unterschied.“
AMD erwähnte jedoch nicht, welche Großkunden bereit sind, für den MI300X – den neuesten KI-Grafikchip des Unternehmens – zu zahlen. Darüber hinaus gaben sie keine Preisdetails bekannt oder erklärten, wie sie den Umsatz steigern wollten.
Der Aktienkurs von AMD hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt und am 13. Juni ein 16-Monats-Hoch erreicht. Nach der Präsentation der KI-Strategie des Unternehmens schloss der Kurs jedoch mit einem Minus von 3,6 Prozent.
„Dass es keine Großkunden gibt, die MI300A/X bestätigt haben, dürfte die Wall-Street-Investoren enttäuscht haben“, sagte Kevin Krewell, Chefanalyst bei TIRIAS Research.
Nvidia ist der erste Chiphersteller mit einer Marktkapitalisierung von über einer Billion Dollar und damit in der Lage, die Konkurrenz in großem Maßstab zu überflügeln. Zwar haben Intel und eine Reihe von Startups wie Cerebras Systems und SambaNova Systems konkurrierende Produkte auf den Markt gebracht, die größte Umsatzbedrohung für Nvidia geht jedoch von den internen Chip-Produktionsanstrengungen von Google, Alphabet und Amazon aus.
Zusätzlich zum KI-Markt hat AMD nach eigenen Angaben begonnen, große Mengen seiner „Bergamo“-Zentralprozessorchips an Unternehmen wie Meta Platforms auszuliefern.
Am selben Tag, dem 13. Juni, kündigte der Chiphersteller ein Rocm-Softwareupdate an, um mit der Cuda-Softwareplattform von Nvidia zu konkurrieren.
(Laut Reuters)
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