(NLDO) – Ein katastrophales Ereignis hätte die Evolutionsgeschichte des Lebens auf der Erde beinahe unterbrochen.
Eine internationale Studie unter der Leitung der Universität Southampton (Großbritannien) hat ergeben, dass die verheerende Wechselwirkung zwischen den Ozeanen und Kontinenten einst eine riesige „Hölle“ auf der Erde schuf und vielen heutigen Arten die Chance zur Entstehung beinahe nahm.
Das geschah vor etwa 185–85 Millionen Jahren.
Mesozoische Weltkarte, als die Erde in zwei Superkontinente aufgeteilt war - Foto: SOUTHAMPTON UNIVERSITY
Laut dem in der Fachzeitschrift Nature Geoscience is a monthly peer-reviewed scientific journal published by the Nature Publishing Group that covers all aspects of the Earth sciences, including theoretical research, modeling, and fieldwork. Other related work is also published in fields that include atmospheric sciences, geology, geophysics, climatology, oceanography, paleontology, and space science. It was established in January 2008.
" data-gt-translate-attributes="[{" attribute="" tabindex="0" role="link">Nature Geoscience veröffentlichten Artikel handelte es sich dabei nicht um ein einzelnes Ereignis, das vom Jura bis zur Kreidezeit 100 Millionen Jahre andauerte, sondern um eine Reihe aufeinander folgender Ereignisse.
Nature Geoscience is a monthly peer-reviewed scientific journal published by the Nature Publishing Group that covers all aspects of the Earth sciences, including theoretical research, modeling, and fieldwork. Other related work is also published in fields that include atmospheric sciences, geology, geophysics, climatology, oceanography, paleontology, and space science. It was established in January 2008.
" data-gt-translate-attributes="[{" attribute="" tabindex="0" role="link">In jedem Fall sinkt die Menge an gelöstem Sauerstoff in den Weltmeeren plötzlich und dramatisch und verwandelt die Gewässer, die einst Leben hervorbrachten, in gigantische Infernos.
Nature Geoscience is a monthly peer-reviewed scientific journal published by the Nature Publishing Group that covers all aspects of the Earth sciences, including theoretical research, modeling, and fieldwork. Other related work is also published in fields that include atmospheric sciences, geology, geophysics, climatology, oceanography, paleontology, and space science. It was established in January 2008.
" data-gt-translate-attributes="[{" attribute="" tabindex="0" role="link">Viele Meerestiere wurden in dieser erstickenden „Ozeanhölle“ massakriert. Aber nicht nur sie.
„Ozeanische Hypoxie-Ereignisse sind wie das Drücken eines Reset-Knopfes für die Ökosysteme unseres Planeten“, erklärt Hauptautor Tom Gernon, Professor für Geowissenschaften an der Universität Southampton.
Wenn wir weniger Glück haben, reichen Ereignisse dieser Art aus, um den Evolutionspfad der Lebewesen auf der Erde zu unterbrechen und eine wahre Apokalypse herbeizuführen oder zumindest das Überleben der meisten heutigen Lebewesen unmöglich zu machen.
Die Frage ist, was versucht hat, diesen gefährlichen „Reset“-Knopf zu drücken.
Diese Gruppe von Autoren aus England – Australien – den Niederlanden – Kanada – Amerika entdeckte, dass es sich um Kontinente handelte.
Das Team kombinierte statistische Analysen und komplexe Computermodelle, um zu erforschen, wie chemische Kreisläufe im Ozean auf den Zerfall des südlichen Superkontinents Gondwana reagiert haben könnten.
Während dieser Zeit wimmelte es in Gondwana von Dinosauriern, während der nördliche Superkontinent Lausaria wesentlich verlassener war.
Im Mesozoikum, das die Zeiträume Trias, Jura und Kreide umfasst, zerfiel Gondwana.
Doch im Zeitraum vom späten Jura bis zur mittleren Kreidezeit verschärfte sich der Zerfall.
Dies führt zu intensiver vulkanischer Aktivität auf der ganzen Welt.
Als sich tektonische Platten verschoben und neue Meeresböden bildeten, gelangten aus verwitterndem Vulkangestein große Mengen Phosphor – ein lebenswichtiger Nährstoff – in den Ozean.
„Wichtig ist jedoch, dass wir Hinweise auf mehrere Episoden chemischer Verwitterung sowohl auf dem Meeresboden als auch auf den Kontinenten gefunden haben, die sich mit Störungen der Ozeane abwechselten“, sagten die Autoren.
Dieselben Faktoren, die das Leben entstehen ließen, führen erneut dazu, dass das Leben im Ozean explosionsartig zunimmt.
Die gesteigerte biologische Aktivität hat dazu geführt, dass große Mengen organischen Materials auf den Meeresboden sinken, wo es große Mengen Sauerstoff verbraucht.
Das Ergebnis ist ein Ozean, der zwar mit lebensfördernden Elementen überversorgt ist, dem jedoch etwas fehlt, was das Leben zum Überleben braucht: Sauerstoff. Das Land wurde überdüngt, nichts konnte überleben, es war eine wahre Hölle.
Dieser Prozess führt letztendlich dazu, dass große Teile des Ozeans anoxisch werden, d. h. es wird kein Sauerstoff mehr freigesetzt. Es entstehen Todeszonen, in denen der Großteil des Meereslebens ausstirbt.
Hypoxische Ereignisse dauern typischerweise etwa 1–2 Millionen Jahre und haben tiefgreifende Auswirkungen auf die Meeresökosysteme, deren Spuren auch heute noch spürbar sind.
Das Leben auf der Erde ist so eng vernetzt, dass mit großer Sicherheit auch die Ökosysteme an Land stark beeinträchtigt werden.
Doch die Erde hat einmal mehr ihre Widerstandsfähigkeit nach Aussterbeereignissen unter Beweis gestellt: Eine Art stirbt, eine andere kommt und füllt ökologische Nischen.
Möglicherweise war dies sogar der Auslöser für Evolutionssprünge und führte zur heutigen Artenvielfalt.
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Quelle: https://nld.com.vn/tiet-lo-soc-ve-dia-nguc-suyt-khien-trai-dat-bien-doi-mai-mai-196240903112338613.htm
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