Die kleinen, abgeflachten, ovalen Insekten haben in Frankreich Besorgnis ausgelöst. Das Auftreten von Bettwanzen in Zügen und Kinos hat Befürchtungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Tourismus und die Olympischen Spiele 2024 in Paris geweckt. Auch in Großbritannien suchen immer mehr Menschen nach Informationen über Bettwanzen.
Südkoreanische Beamte gaben am 8. November bekannt, dass landesweit etwa 30 Verdachtsfälle von Bettwanzenbefall gemeldet wurden, darunter in einem traditionellen öffentlichen Badehaus (Jjimjilbang) in Incheon, westlich von Seoul, und in einem Studentenwohnheim in der südöstlichen Stadt Daegu.
Bettwanzen haben in Frankreich Panik ausgelöst und breiten sich nun auch in Südkorea aus.
Das Büro des südkoreanischen Premierministers startete am 7. November eine vierwöchige Kampagne, die die Inspektion öffentlicher Einrichtungen und die Durchführung von Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen umfasst.
„Bei einer ständigen Veröffentlichung von Informationen ist öffentliche Besorgnis unvermeidlich“, sagte Park Ku-yeon, erster stellvertretender Direktor des Büros für die Koordinierung der Regierungspolitik und Leiter des Kampagnenteams, laut Reuters bei einem Treffen am 8. November.
Herr Park wies darauf hin, dass kleine Schlafsäle, sogenannte „Gosiwon“, und Einzimmerwohnungen Orte seien, an denen Bettwanzen am ehesten auftreten, und forderte die Bezirksregierung auf, Unterstützung zu leisten.
Diese flügellosen Insekten verstecken sich in Matratzen und Bettlaken und beißen und saugen nachts oft menschliches Blut.
Die südkoreanische Hotel- und Tourismusbranche erhöht ihre Wachsamkeit, verteilt Insektenschutzmittel und bietet Schulungen für die Mitarbeiter an.
Lotte Hotels and Resorts, die Hotelsparte der Lotte Group, gab an, bisher keine Bettwanzeninfektionen festgestellt zu haben, hat aber Richtlinien für alle Niederlassungen herausgegeben und plant, Bettwäsche, Matratzen, Teppiche und Sofas zu desinfizieren.
Die Stadtverwaltung von Seoul gab bekannt, dass die U-Bahn-Betreiber die Züge häufiger desinfizieren und die Stoffsitze schrittweise durch Kunststoffsitze ersetzen müssen. Taxifahrer müssen ihre Fahrzeuge zweimal täglich desinfizieren, und auch im Busverkehr werden Kontrollmaßnahmen eingeführt.
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