Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Notwendigkeit hervorgehoben, den Dialog zu fördern, damit Ankara der Europäischen Union (EU) schneller beitreten kann.
| Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, im Ratsgebäude im März 2020. (Quelle: AP) |
Am 7. Juni führte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein Telefongespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Charles Michel.
In einer Erklärung des türkischen Präsidentenbüros wurde Erdogan mit den Worten zitiert: „Es ist notwendig, die Kontakte auf allen Ebenen mit einer konkreten und positiven Agenda zu stärken, um das Ziel zu erreichen, dass die Türkei Vollmitglied der EU wird.“
Laut diesem Politiker wird Brüssels „unterstützende und faire Haltung“ gegenüber Ankaras EU-Beitrittsbemühungen neue Horizonte für die bilateralen Beziehungen eröffnen.
Während des Telefonats betonte Präsident Erdogan auch die Wichtigkeit einer Verbesserung des Zollunionsabkommens zwischen Ankara und Brüssel, der Gewährleistung des visafreien Zugangs für türkische Staatsbürger in die EU sowie der Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Migrationsmanagement und Terrorismusbekämpfung.
Die Türkei nahm 2005 Beitrittsverhandlungen mit der EU auf. Der Prozess geriet jedoch für mehrere Jahre ins Stocken, nachdem Präsident Erdogan nach einem gescheiterten Putschversuch gegen seine Regierung im Jahr 2016 einen längeren Ausnahmezustand verhängt hatte.
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