Ein Haus ist bei einem Waldbrand in Uiseong, 180 km südöstlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, niedergebrannt. (Foto: Yonhap/VNA)
Südkorea hat große Schwierigkeiten, die großen Waldbrände im Südosten des Landes unter Kontrolle zu bringen. Seit dem vergangenen Wochenende sind mehr als 20 Brände ausgebrochen, bei denen vier Menschen ums Leben kamen, sechs verletzt wurden, Tausende zur Evakuierung gezwungen wurden und schwere Schäden an der Infrastruktur entstanden.
Als Ursachen für die Waldbrände gelten Funken von Rasenmähern und Grabbesuchen. Trockenes Wetter und starker Wind führten dazu, dass sich die Brände weit und schnell ausbreiteten.
Das Feuer im Kreis Sancheong in der Provinz Süd-Gyeongsang breitete sich auf die Stadt Okjong im Kreis Hadong aus.
Der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge entsandten die lokalen Behörden ab dem Morgen des 24. März 36 Hubschrauber in die Provinz Süd-Gyeongsang, etwa 250 Kilometer südöstlich von Seoul, um Waldbrände zu löschen.
Insgesamt wurden 2.341 Feuerwehrleute und Soldaten eingesetzt, um ein Übergreifen des Waldbrands auf Häuser und Gebäude zu verhindern.
Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass rund 1.350 Soldaten des Heeres, der Marines und der Luftwaffe sowie 35 Hubschrauber mobilisiert wurden, um bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen und medizinische Hilfe zu leisten.
Bis zum Morgen des 24. März hatten die Feuerwehrleute 70 % der Waldbrände in Sancheong gelöscht.
Unterdessen wurden in mehreren Gebieten im Westen Japans durch Waldbrände mindestens zwei Menschen verletzt, Dutzende Einwohner mussten evakuiert werden und mehrere Häuser wurden beschädigt, während Hunderte Feuerwehrleute gegen die sich in den Bergregionen ausbreitenden Flammen kämpften.
Nach Angaben der Behörden verbrannten bei dem Waldbrand, der am 23. März in der Provinz Okayama ausbrach, etwa 250 Hektar Land in den Städten Okayama und Tamano./.
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