
(Abbildung: Eurasien)
„Russland hat sein vorübergehendes Exportverbot für Reiser verlängert. Das Verbot bleibt bis zum 30. Juni 2024 in Kraft. Die Entscheidung wurde getroffen, um die Stabilität auf dem Inlandsmarkt zu gewährleisten“, gab die russische Regierung am 30. Dezember bekannt.
Das Verbot betrifft nicht die Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion (Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgisistan), Südossetien und Abchasien. Darüber hinaus kann Reis weiterhin für humanitäre Hilfslieferungen ins Ausland oder im Transit durch russisches Territorium transportiert werden.
Russland verhängte am 29. Juli ein Exportverbot für Reiser, zunächst bis zum 31. Dezember, mit der Begründung, dies diene der Stabilisierung des heimischen Marktes. Russlands Entscheidung fiel nur eine Woche, nachdem Indien, der weltweit größte Reisexporteur, ebenfalls ein Exportverbot für das Getreide verhängt hatte, um die Inlandspreise zu stabilisieren und sich auf mögliche El-Niño-Ereignisse vorzubereiten.
Das El-Niño-Phänomen und der Konflikt in der Ukraine haben die weltweite Lebensmittelversorgung beeinträchtigt und zu einem starken Anstieg der Lebensmittelpreise geführt. Dies hat die Länder gezwungen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die nationale und internationale Lebensmittelversorgung zu sichern und das Risiko einer globalen Lebensmittelkrise abzuwenden.
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