Gemäß einem Beschluss der Börse von Ho-Chi-Minh -Stadt (HoSE) vom 9. April werden die AGM-Aktien der An Giang Import-Export Joint Stock Company (Angimex) ab dem 9. Mai 2025 zwangsweise vom Handel ausgesetzt. Der letzte Handelstag für AGM-Aktien an der HoSE ist der 8. Mai 2025.
Die von der HoSE angegebene Begründung lautet, dass Angimex auf Grundlage der geprüften Konzernabschlüsse für 2022, 2023 und 2024 drei Jahre in Folge Verluste erlitten hat; die gesamten aufgelaufenen Verluste überstiegen das tatsächlich eingezahlte Stammkapital, und das Eigenkapital war auf Grundlage des geprüften Konzernabschlusses für 2024 negativ, sodass es gemäß den Vorschriften unter die Kategorie der Wertpapiere fällt, die einer obligatorischen Streichung von der Börse unterliegen.
Am selben Tag reichte Angimex auf Anfrage der HoSE eine schriftliche Erklärung zu den fünf aufeinanderfolgenden Tagen ein, an denen die AGM-Aktie vom 2. bis 9. April 2025 auf den Mindestpreis gefallen war.
Zur Begründung des Kursrückgangs erklärte AGM, dass das Unternehmen drei Jahre in Folge Verluste erwirtschaftet und dadurch ein negatives Eigenkapital aufgewiesen habe. Die aufgelaufenen Verluste hätten das eingezahlte Kapital überstiegen, was zum obligatorischen Delisting geführt habe. Zudem seien die Konten von AGM bei drei Banken eingefroren worden. AGM betonte weiterhin, dass das Unternehmen keinen Einfluss auf den Aktienkurs am Markt habe; dieser werde durch Angebot und Nachfrage bestimmt.
Ende Februar 2025 genehmigte die Geschäftsleitung von Angimex den Plan zum Verkauf ihrer gesamten 49-prozentigen Beteiligung an Angimex Furious. Käufer dürfte die Golden Group Joint Stock Company (UPCoM: TGG) sein – ehemals Louis Capital Joint Stock Company –, die die verbleibenden 51 Prozent der Anteile hält. Der Erlös aus dem Verkauf von Angimex Furious wird zur Schuldentilgung und zur Aufstockung des Betriebskapitals verwendet.
Hinsichtlich der Geschäftsentwicklung weisen die geprüften Jahresabschlüsse von Angimex für 2024 einen Nettoverlust von knapp 260 Milliarden VND aus – den höchsten Verlust in der Unternehmensgeschichte und einen leichten Anstieg von 3 % gegenüber dem Verlust von 251 Milliarden VND vor der Prüfung. Die Hauptgründe hierfür sind eine deutliche Erhöhung der Rückstellungen für Vorräte nach der Prüfung, Differenzen bei den Herstellungskosten sowie Anpassungen in den Jahresabschlüssen von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.
Im Vergleich zu 2023 sanken die Umsätze von AGM im Jahr 2024 um 69 % auf nur noch knapp 241 Milliarden VND. Dieser Umsatzrückgang ist auf die Veräußerung von Tochtergesellschaften und den damit verbundenen Wegfall der Konsolidierung der Geschäftsergebnisse zurückzuführen. Zudem stand das Unternehmen unter erheblichem Druck hinsichtlich des Betriebskapitals, während die Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen ebenfalls stiegen.
Die An Giang Import-Export Joint Stock Company wurde 1976 gegründet und nahm ihren Betrieb offiziell auf. Sie firmierte zuvor unter dem Namen An Giang Foreign Trade Company. Das Unternehmen ist in den Bereichen Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -handel, Fahrzeughandel und -dienstleistungen, Agrarbedarf und Hightech-Agrardienstleistungen tätig.
Quelle: https://doanhnghiepvn.vn/kinh-te/chung-khoan/mot-co-phieu-se-bi-huy-niem-yet-tu-ngay-9-5/20250410045748631






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