Laut GizChina mussten die Hersteller mehr investieren als Apple für die Produktion des A16 Bionic, um den Snapdragon 8 Gen 2 von Qualcomm zu erhalten. Anders ausgedrückt: Qualcomm setzte den Preis für den Snapdragon 8 Gen 2 höher an als angemessen, und dasselbe gilt für den kommenden Snapdragon 8 Gen 3.
Die Hersteller von Android-Smartphones mussten bis zu 160 US-Dollar für jeden Snapdragon 8 Gen 2-Chip ausgeben.
Nach eingehender Marktforschung gab der für seine Insiderinformationen in der Tech-Branche bekannte Twitter-Account @lasterd80 an, dass Hersteller 160 US-Dollar für einen Snapdragon 8 Gen 2-Chip bezahlen mussten. Dies erklärt, warum Nutzer bis zu 649 US-Dollar für ein Smartphone mit Snapdragon 8 Gen 2-Chip wie das Nubia Red Magic 8 Pro ausgeben mussten. Nubia musste also rund 25 % des Verkaufspreises allein für den Snapdragon 8 Gen 2-Chip investieren – ein erheblicher Betrag für eine einzelne Komponente. Daher konnten Hersteller ohne eine Preiserhöhung keinen nennenswerten Gewinn erzielen.
Apple gibt hingegen nur etwa 110 US-Dollar pro A16 Bionic Chip aus. Im Vergleich zum A15 Bionic muss Apple für die Produktion des A16 Bionic doppelt so viel investieren. Trotz der höheren Produktionskosten ist der Preis für Apples Top-Chip immer noch deutlich günstiger als der des Snapdragon 8 Gen 2 – genau 50 US-Dollar günstiger. Trotz des großen Preisunterschieds ist der Leistungsunterschied zwischen dem A16 Bionic und dem Snapdragon 8 Gen 2 vernachlässigbar.
Apple stellt Chips ausschließlich für seine eigenen Geräte her und verkauft sie nicht an andere Gerätehersteller. Daher muss sich Apple keine Gedanken um Gewinne aus dem Verkauf eigener Chips machen. Stattdessen erzielt das Unternehmen seinen Gewinn durch den Verkauf der von ihm produzierten Geräte.
Anders als Apple vertreibt Qualcomm keine eigenen Smartphones, sondern erzielt seine Einnahmen ausschließlich durch den Verkauf von Chips. Das Unternehmen plant, eine ähnliche Strategie auch für den Snapdragon 8 Gen 3 anzuwenden, der im fortschrittlicheren und teureren N4P-Verfahren gefertigt wird.
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